| LISCON: Schutz vor „Conficker“ und Co. |
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Thin-Client-Netzwerke sind „immun“ gegen Würmer und Viren. Er ist aktuell der Feind Nummer 1 für Unternehmensnetzwerke: Der Computer-Wurm „Conficker“, der sich rasant verbreitet und weltweit schon mehr als neun Millionen Rechner infiziert hat. In Österreich war mit der Kärntner Landeskrankenkassen-Betriebsgesellschaft (KABEG) eine besonders prominente Organisation betroffen und musste zeitweise das gesamte Netzwerk mit rund 3.000 Rechnern abschalten. Glück im Unglück für die KABEG: In einigen Bereichen kommen Thin Clients des Klagenfurter Unternehmens LISCON zum Einsatz, die von Schädlingen nicht dauerhaft befallen werden können. Betroffen waren daher in erster Linie nur einige Server und reguläre PCs. Der benötigte Aufwand zum Säubern und Wiederherstellen des Netzwerks fiel dadurch geringer aus, da für die Thin Clients keine besonderen Maßnahmen notwendig waren. „Thin Clients sind bereits durch ihr Grundprinzip vor Viren, Würmern und Trojanern sehr gut geschützt, da auf den Geräten keine Massenspeicher wie etwa Festplatten vorhanden sind, auf denen sich ein Schädling dauerhaft einnisten könnte“, erklärt Diplom-Ingenieur Emanuel Pirker, Geschäftsführer der LISCON Informationstechnologie GmbH. „Spätestens nach einem Neustart und dem Löschen des internen Flash-Speichers wäre alles wieder gesäubert. Für optimalen Schutz können zum Beispiel bei unseren Geräten zusätzlich über die Management-Software die USB-Ports gesperrt werden. Dann kann kein Anwender versehentlich über einen infizierten USB-Stick oder ein anderes Gerät einen Schadcode ins Netzwerk bringen.“ Diplom-Ingenieur Rainer Harpf von der KABEG hält dazu fest: “Wir werden auch weithin den verstärkten Einsatz von Thin Clients forcieren. Neben dem Vorteil der einfacheren Betriebsführung hatte für uns der sicherheitstechnische Aspekt schon immer größte Bedeutung. Daher ist diese Technologie schon lange ein fester Bestandteil unserer Sicherheitskonzepte“. |